Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft

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Forschungsstelle Literarischer Transfer

Die Osnabrücker Forschungsstelle "Literarischer Transfer. Europäische Wechselbeziehungen in der Moderne" existiert seit 2006 am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft. Sie trägt dazu bei

  • Projekte im Bereich der literaturwissenschaftlichen Austausch- und Kontaktbeziehungen des Deutschen anzuregen und durchzuführen
  • literaturgeschichtlich transkulturelle Gebiete zu erschließen
  • die methodisch komparative Perspektivik des Transfers zu präzisieren und geeignete Mittel der bibliographischen Erschließung verfügbar zu machen
  • Einzeluntersuchungen ("lectures croisées") in ihren translatorischen Dimensionen aufzugreifen
  • Modelle des europäischen Kulturtransfers und Kulturenkontaktes zu konzeptualisieren

Die Forschungsstelle setzt ihren Schwerpunkt aktuell in zwei Bereichen. Sie initiiert und organisiert Projekte, wissenschaftliche Workshops und Tagungen zum deutsch-griechischen Kulturtransfer (20. u. 19. Jhdt.) in Zusammenarbeit mit der Neogräzistik, insbesondere in Kooperation mit dem Institut für Byzantinistik, byzantinische Kunstgeschichte und Neogräzistik an der LMU.

Sie führt, in Zusammenarbeit mit der sprachwissenschaftlichen Germanistik der Universität Beograd, das Forschungsprojekt „Interkulturelle DaF-Didaktik und Literatur“ (DAAD, GIP) durch. In universitärer Lehre und weiterer Öffentlichkeitsarbeit wirkt die Forschungsstelle mit dem Osnabrücker Jean Monnet Center of Excellence in European Studies zusammen.

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  Isthmos, 1931

Anschrift

Leitung

Prof. Dr. phil. Chryssoula Kambas

Adresse

Raum: Alte Münze 16, 09/206
Email: kultxfer@uos.de
Telefon: 0541 / 969-4672

Postadresse

Universität Osnabrück
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft
Prof. Dr. Chryssoula Kambas
49069 Osnabrück

Publikationen

erscheint 2010

Hellas verstehen. Deutsch-griechischer Kulturtransfer im 20. Jahrhundert. Hg. von Chryssoula Kambas und Marilisa Mitsou. Köln: Böhlau, 2010.

hellas_verstehen.jpg: 537x750, 108k (25. Februar 2010, 11:27 Uhr) hellas_klappentext.jpg: 750x523, 109k (25. Februar 2010, 11:27 Uhr)

erschien 2009

Das griechische Volkslied Charos in Goethes Version und sein Bild des neuen Griechenland. Mit einem Ausblick auf die Haxthausen-Manoussis-Sammlung. In: Graecomania. Hg. von E. Agazzi, E. Décultot u. G. Hess. Berlin: DeGruyter. S. 299-328.

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Luise Duttenhofer. Scherenschnitt-Illustration zu Goethes Übertragung Charon

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aus: Neugriechische Volklieder gesammelt von Werner von Haxthausen. Urtext und Übersetzung (1935). Entstanden: 1816.

Momentaufnahme der europäischen Intelligenz. Moderne, Exil und Kulturtransfer in Walter Benjamins Werk. Hannover: Offizin, 2009.

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Zuletzt geändert am 25. Februar 2010, 16:15 Uhr · Impressum