Fachbereich 7

Sprach- und Literaturwissenschaft


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Lehrende

Medientheorie und Medienanalyse: Diversität in Filmen und Serien - intersektionale Perspektiven [NDL3]


DozentIn: Theresa Krampe, M.A.

Veranstaltungstyp: Seminar

Ort: (Online): Freitag, 14.04.2023 14:00 - 16:00, 41/E09: Freitag, 14.04.2023 14:00 - 16:00, Freitag, 16.06.2023 12:00 - 20:00, Samstag, 17.06.2023 10:00 - 16:00, Freitag, 23.06.2023 12:00 - 20:00, 15/113: Freitag, 16.06.2023 12:00 - 20:00, Samstag, 17.06.2023 10:00 - 16:00, Freitag, 23.06.2023 12:00 - 20:00, Samstag, 24.06.2023 10:00 - 16:00

Zeiten: Termine am Freitag, 14.04.2023 14:00 - 16:00, Freitag, 16.06.2023 12:00 - 20:00, Samstag, 17.06.2023 10:00 - 16:00, Freitag, 23.06.2023 12:00 - 20:00, Samstag, 24.06.2023 10:00 - 16:00, Ort: 41/E09, 15/113, (Online)

Beschreibung: „Hollywood und Netflix haben ein Wokeness-Problem.“ Derlei polemische Äußerungen sind derzeit im öffentlichen Diskurs keine Seltenheit und deuten auf eine politische Diskursverschiebung hin, die sowohl gesellschaftliche Wertvorstellungen als auch reale Lebenssituationen unmittelbar betrifft. Im Kontext von Netflix und Co werden etwa Casting-Entscheidungen im Namen einer sogenannten „Authentizität“ kritisiert, wobei jedoch rassistische und misogyne Untertöne kaum überhörbar sind. Demgegenüber scheinen intersektionalitätstheoretische Perspektiven in besonderem Maße geeignet, eine differenzierte Analyse von Identitätsdarstellungen in Film und Fernsehen sowie eine kritischen Reflexion von gesellschaftlichen Debatten über Vielfalt und Repräsentation anzuregen.

In diesem Seminar werden wir uns intensiv mit Diversität in Filmen und Serien beschäftigen und dabei medienwissenschaftliche Forschungsansätze und intersektionale Perspektiven miteinander verbinden. Zunächst werden wir uns den Ursprüngen und der Entwicklung intersektionaler Theorie nähern sowie methodische Ansätze zur Analyse filmischer Texte erarbeiten. Intersektionalität bezeichnet dabei die Überlappung und Interaktion zwischen unterschiedlichen Machtstrukturen, darunter Rassismus, Klassismus, Sexismus, und Ableismus, durch die Individuen in komplexe Mehrfachdiskriminierungen eingeschrieben werden. Auf dieser Grundlage beschäftigen wir uns dann u.a. mit folgen Fragestellungen: Wie spielen unterschiedliche Facetten von Identität, aber auch unterschiedliche Formen von Privilegierung und bzw. Diskriminierung zusammen? Wie werden sie in Filmen und Serien dargestellt? Welche Interventionspotenziale tun sich dadurch auf, aber welche Stereotypen und Klischees werden dabei auch reproduziert?

Voraussetzung zur Teilnahme am Blockseminar ist die Bereitschaft zur Lektüre deutsch- und englischsprachiger Forschungsliteratur sowie zur Rezeption von Medienbeispielen in Vorbereitung auf das Seminar. Eine Verständigung über Zeitablauf, Forschungsliteratur und Seminarleistungen erfolgt in einer vorbereitenden Online-Sitzung.


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