Fachbereich 7

Sprach- und Literaturwissenschaft


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Institut für Romanistik und Latinistik

Aktuelle Mitteilungen

Semestertermine

Wintersemester 2017/2018

Semester:
01.10.2017 - 31.03.2018
Lehrveranstaltungen:
23.10.2017 - 10.02.2018
Einführungswoche:
16.10.2017 - 21.10.2017
Weihnachtsferien:
23.12.2017 - 06.01.2018

Sommersemester 2018

Semester:
01.04.2018 - 30.09.2018
Lehrveranstaltungen:
03.04.2018 - 07.07.2017

Kursangebot Winter 2017/18

Der Gesamtstundenplan der Romanistik für das Wintersemester 2017/18 ist online verfügbar.

Das Vorlesungsverzeichnis der Latinistik für das Wintersemester 2017/18 ist online verfügbar.

Fächerübergreifende Masterstudiengänge

Seit dem Winersemester 2010/11 bietet der FB7 diese Masterstudiengänge an:

Sprache in Europa
Literatur und Kultur in Europa

12. Okt. 2017
START INS STUDIUM: ROMANISTIK, Donnerstag, 19.10.

 

1. Allgemeine Vorstellung des Instituts für Romanistik
14:15-15:00     Prof. Dr. Yves D’hulst
Raum:  41/112

2. Vorstellung des Faches - Französisch   
15:00-15:45     Prof. Dr. Yves D’hulst, Pierre Calba, Alain Pierre
Raum:  41/111

3. Vorstellung des Faches - Italienisch      
15:00-15:45       Andrea Palermo, Katarina Rempe
Raum:  41/101

4. Vorstellung des Faches - Spanisch       
15:00-15:45       Jun.-Prof. Dr. Berit Callsen, Elisa Orta, David Escribano
Raum:  41/112

5. Vorstellung des Computerlernstudios   
16:00-16:45       Andrea Palermo
Raum:  41/E11 (im FB Sprach- und LW)

6. Vorstellung der Fachdidaktik  Französisch und Spanisch  
17:00-17:30       Prof. Dr. Mark Bechtel
Raum: 41/112 (im FB Sprach- und LW) 

 

12. Okt. 2017
NEUE LEHRVERANSTALTUNG im MODUL VM_KW(a)+VM_LW(b) Spanisch

Mittwoch, 8:30 - 10:00

Johanna Fricke: Der schulische Geschichtsunterricht zur Zeit des Franquismus

Von Beginn ihrer Herrschaft an verfolgten die Franquisten das Ziel, die eigene Machtposition zu festigen und das Fortbestehen ihres Regimes zu sichern. Eines ihrer zentralen Anliegen war es daher, die heranwachsenden Generationen für sich zu gewinnen.
Die Franquisten waren davon überzeugt, dass vor allem mithilfe einer gezielten schulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen die „supervivencia del espíritu del Movimiento en el futuro de España“ erreicht werden könne. Also veranlassten sie über verschiedene Curricula, dass den Heranwachsenden im Rahmen des Schulunterrichts ihre ideologischen Wertevorstellungen zu transportieren und die Legitimität ihres Herrschaftsanspruches zu verdeutlichen war – dies sollte insbesondere im Geschichtsunterricht geschehen.
Welche Werte wurden den SchülerInnen im Geschichtsunterricht vermittelt? Inwiefern wurde ihnen die Rechtmäßigkeit des franquistischen Machtanspruchs verdeutlicht? Welche Sicht auf die Vergangenheit Spaniens wurde im Unterricht transportiert? Und: Änderten sich die Inhalte des Geschichtsunterrichts im Verlauf der franquistischen Herrschaft?
Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns im Seminar beschäftigen. Als Untersuchungsgrundlage dienen uns dabei die gesetzlichen bzw. curricularen Bestimmungen sowie verschiedene Schulbücher aus der Zeit des Franquismus. Bei der Auseinandersetzung mit den Schulbüchern werden wir verschiedene literatur- und kulturwissenschaftliche Analysemethoden anwenden und Bezüge zum gesellschaftspolitischen Kontext herstellen.
Die Primär- und Sekundärtexte sind fast ausschließlich spanischsprachig.

29. Jun. 2017
"Spanien im Goldenen Zeitalter" - WS 17/18: Vorlesung von PD Dr. Sebastian Steinbach im Fach Geschichte

Vorlesung: Vom Weltreich zum Staatsbankrott – Wirtschafts- und Sozialgeschichte Spaniens im „Goldenden Zeitalter“ (ca. 1550-1660)

Mo 14-16

Der Zeitraum zwischen 1550 und 1660 wurde im Rückblick auch als das „Goldene Zeitalter“ (siglo de oro) der spanischen Geschichte bezeichnet. Es war eine Zeit der kulturellen Blüte und des politischen Hegemonialanspruchs des spanischen Habsburgerreiches, in dessen Grenzen„die Sonne niemals unterging“ (Karl V.). Der Blütezeit von Literatur (Miguel de Cervantes, 1547-1616), Musik (Antonio de Cabezón, 1510-1566) und Malerei (Diego Velázquez, 1599-1660) standen aber auch politische Stagnation, militärische Misserfolge und ein allmählicher ökonomischer Niedergang gegenüber. Es gelang der spanischen Krone nicht, die umfangreichen Edelmetallvorkommen der Neuen Welt zur nachhaltigen Stabilisierung des eigenen Staatshaushalts zu nutzen. Maßnahmen wie die Vertreibung der Juden und Morisken oder die Errichtung der Inquisition unterdrückten die persönliche Meinungsfreiheit und ökonomischen Entfaltungsmöglichkeiten im Zentrum der frühneuzeitlichen Kolonialmacht.

Die Vorlesung schildert die Entwicklung des spanischen Reiches vom Aufstieg zu der bestimmenden politischen Macht in Europa über die Entstehung und Konsolidierung der Kolonien in Übersee bis hin zum wirtschaftlichen Niedergang und den Staatsbankrotten des 17. Jahrhunderts und beschreibt dabei die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ursachen und Folgen dieses „Spanischen Jahrhunderts“ (Mariano Delgado).