Fachbereich 7

Sprach- und Literaturwissenschaft


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Institut für Romanistik und Latinistik

Das Institut für Romanistik/Latinistik der Universität Osnabrück widmet sich in Lehre und Forschung den romanischen Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch sowie der "Mutter" dieser europäischen Sprachen, dem Lateinischen. Die Sprach- und Literaturwissenschaft dieser Fachgebiete wird in Osnabrück im Kontext der Kulturwissenschaften betrachtet. Eine ebenso bedeutende Rolle spielen Sprachpaxis und Fachdidaktik.

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Aktuelle Mitteilungen

28. Mai. 2020
Cécile Wajsbrot: Zerstörung (2020) Lesung und Gespräch am 9. Juni 2020

Nach der digitalen Lehre nun die digitale Literaturlesung: Nachdem in den letzten Monaten landauf landab alle Lesungen abgesagt werden mussten, wird die vom Institut für Romanistik/Latinistik und dem Literaturbüro Westniedersachsen geplante Veranstaltung mit der französischen Autorin Cécile Wajsbrot als Videokonferenz stattfinden. Dank der Unterstützung des Institut français Bonn wird die Autorin am Dienstag, 9. Juni, um 18.00 Uhr ihr neues Buch „Zerstörung“ im Gespräch mit Svenja Bischoff  (Wallstein Verlag) und Hermann Wallmann (Literaturkritiker, Literaturverein Münster) vorstellen. Moderiert wird das Gespräch von Prof. Dr. Andrea Grewe (IRL).

Cécile Wajsbrot lebt als Romanautorin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen in Paris und Berlin. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2014 erhielt sie den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis. 2016 wurde sie für ihre Verdienste als Mittlerin zwischen Frankreich und Deutschland mit dem Prix de l’Académie de Berlin ausgezeichnet. 2019 ist unter dem Titel „Eine deutsche Autobiographie“ ihr großes Gesprächsbuch mit Hélène Cixous herausgekommen.  

ZerstörungDestruction – lautet der Titel ihres jüngsten Romans, der 2019 in Frankreich und im Frühjahr 2020 in deutscher Übersetzung beim Wallstein Verlag erschienen ist. Sein Thema ist die Zerstörung der Freiheit und die Auslöschung des kulturellen Lebens in einem Land, in dem sich schleichend ein populistisches und autoritäres Regime etabliert hat. Er entwirft das Schreckbild einer Zukunft, in der Bücher – wieder – konfisziert werden und die Vergangenheit ausgelöscht werden soll. Gleichzeit ist „Zerstörung“ aber auch eine leidenschaftliche Hommage an die Literatur und ihre Kraft, vor dem drohenden Unheil zu warnen. Die Übersetzung stammt von der deutsch-französischen Autorin und Übersetzerin Anne Weber.

 ***Das Buch wird am 5. Juni im Literarischen Quartett (ZDF, 22.45 Uhr) vorgestellt***

Eine Kooperation von Universität Osnabrück, Literaturbüro Westniedersachsen, Literaturverein Münster und Institut français Bonn.

Die Veranstaltung findet per Zoom statt.

Anmeldung zur Veranstaltung per Mail bei Frau Kathrin Kühn:

kultur.institutfrancais@uni-bonn.de

Link und Passwort zum Meeting werden dann per Mail zugeschickt.

25. Mai. 2020
Gastvortrag & Gespräch mit Studierenden: Dr. Andreas Brandtner, FU Berlin, am Mittwoch, 3. Juni

Wie in den Vorjahren wird Dr. Andreas Brandtner, seit 2018 Direktor der Bibliothek der FU Berlin, im Seminar 'Bibliothek und Philologie(n)' (Dozentin: Dr. Anneke Thiel) für einen kurzen Vortrag und ein ausführliches Gespräch mit Studierenden zu Gast sein, aus gegebenem Anlass diesmal leider nicht physisch, sondern im Format einer Webkonferenz:

"Jenseits der Philologie: Bibliothek als Profession"
Mittwoch, 3. Juni, 12 Uhr c. t.
(Zugangsdaten bitte per Mail an athiel@uos.de erfragen.)

Die Bibliothek als Laboratorium der buch(wissenschaftlich)orientierten Disziplinen und moderne Serviceeinrichtung für Studium, Lehre & Forschung nach dem digital turn werden sicherlich ebenso zur Sprache kommen (können) wie Aspekte der Professionalisierung und Berufsfeldorientierung für Philologinnen und Philologen.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

25. Mai. 2020
Planung, Durchführung und Nachweis der studienrelevanten Auslandsaufenthalte im Kontext der aktuellen Corona-Krise

Zur Zeit erreichen uns vermehrt Anfragen von Studierenden, die sich wegen des studienrelevanten Auslandsaufenthalts unter den aktuellen Bedingungen Sorgen machen, dass sie den Aufenthalt möglicherweise nicht rechtzeitig oder nur unter Inkaufnahme von längeren Studienzeiten durchführen können. Zum Teil wurden durch die Reisebeschränkungen und Schulschließungen im europäischen Ausland auch bestehende Planungen in Frage gestellt oder unmöglich gemacht.
Der Fachbereich und die betroffenen Fächer sind sich dieser Problematik sehr bewusst und versuchen zur Zeit, Lösungsvorschläge zu finden, die der jeweils spezifischen Situation gerecht werden, zugleich aber auch im Rahmen der geltenden Vorgaben abgesichert sind.
Da es sich um eine landesweite Vorgabe handelt, können einzelne Fächer oder Fachbereiche an den niedersächsischen Universitäten diese nicht einfach außer Kraft setzen - eine Ausnahmeregelung für alle Betroffenen (oder sich betroffen Fühlende) kann es daher nicht geben - es sei denn, das Land selbst erlässt eine solche Regelung, davon haben wir jedoch noch nichts gehört. Es gibt eine landesweite Task Force zu diesen Fragen, aber es gibt noch keine Aussagen oder neue Regelungen zum Auslandsaufenthalt, die auch für uns als allgemeine Vorgabe gelten würden.
Es gibt jedoch noch einen anderen Grund, warum es schwierig ist, eine allgemeine Ausnahmeregelung zu finden, weil nämlich die Fälle alle sehr individuell sind - vor allem, was die Zeitplanung, die Länder, die Art des Aufenthalts und schließlich auch den jeweiligen Studienverlauf angeht. Zusatzleistungen als 'Ersatz' anzubieten oder gar zu einzufordern wäre auch nicht sinnvoll, weil dafür wieder spezifische Standards beschlossen werden müssten, was in Anbetracht der Unterschiede der einzelnen Fälle ebenfalls schwierig wäre und auch einer zeitnahen Lösung entgegenstehen würde.
Abgesehen davon gibt es aber schon jetzt (und gab es schon immer) die Möglichkeit, sich vom Nachweis des Aufenthaltes befreien zu lassen. Dafür müssen persönliche Gründe angeführt werden, die schwerwiegend genug sind, um den Aufenthalt nicht nachweisen zu müssen. Schaut man sich die vorliegenden Anfragen genauer an, lesen sich viele wie Begründungen, warum der Aufenthalt in der aktuellen Situation nicht durchgeführt werden kann. Wie plausibel das ist, muss dann im Einzelfall geprüft werden - es kommt zum Beispiel darauf an, wieviel Zeit noch zur Verfügung steht, um den Aufenthalt durchzuführen, welche Leistungen noch zu erbringen sind und vor allem wie sich die Situation im Zielland darstellt.
Da wir auch nicht wissen (können), wie sich die Situation im Ganzen und im Einzelnen entwickelt, wäre es aktuell aber auch nicht empfehlenswert von einem Auslandsaufenthalt grundsätzlich abzuraten - oder gar davon abzuraten einen solchen zu planen - es wäre sehr schwierig einem Antrag auf Erlass des Nachweises stattzugeben, wenn bei zeitgerechter Planung ein Aufenthalt möglich wäre oder gewesen wäre, weil sich die Lage im Zielland inzwischen verbessert hat, auf eine Planung aber verzichtet wurde, wegen der zunächst unsicheren Lage.
Die Problemlage ist also komplex und es gibt keine universelle Lösung, aber wir stehen natürlich weiterhin dazu, dass Studierenden kein Nachteil aus der Corona-Situation entstehen sollte. Eine allgemeine Regelung, die auf den generellen Erlass des Nachweises hinauslaufen würde, können wir wegen der fehlenden rechtlichen Grundlage, aber auch wegen der sehr individuellen Fälle nicht einsetzen.
Im Moment gilt wahrscheinlich das, was in allen anderen Bereichen auch gilt: Alles zu tun, um das Semester und das Studium wie geplant zu Ende zu führen, einschließlich der Planung und Durchführung eines Auslandsaufenthaltes - und wenn sich dies als unmöglich erweist (ohne eigenes Verschulden), von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, sich vom Nachweis befreien zu lassen.
In dieser Hinsicht verweisen wir auf entsprechende Regelungen zum Auslandsaufenthalt in den jeweils geltenden Prüfungsordnungen, sowie den entsprechenden Passus § 8 Satz 2 der Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds.MasterVO-Lehr).
Ein Antrag auf Erlass des Nachweises ist an den Prüfungsausschuss des Fachbereichs zu richten.
Wir sind uns sicher, dass sich trotz der sehr unterschiedlichen Problemlagen für jeden Fall eine Lösung finden lässt. Wir werden die Studierenden auch weiterhin über die aktuellen Entwicklungen informieren und gemeinsam darüber beraten, welche Handlungsmöglichkeiten sich bieten, um den geltenden Vorgaben gerecht zu werden, ohne inakzeptable Benachteiligungen in Kauf nehmen zu müssen.

Prüfungsausschuss, Studiendekanat und zuständige Fachvertreter*innen des FB 7

21. Apr. 2020
Call for Papers: Symposium „Reflexionskompetenz in der Fremdsprachenlehrer*innenbildung – Theorien, Konzepte, Empirie“

Ausrichter:
Universität Osnabrück, Professur für Didaktik der romanischen Sprachen, Prof. Dr. Mark Bechtel / Tom Rudolph

Datum:
Donnerstag, 17.09.2020 und Freitag, 18.09.2020

Übernahme der Anreise- und Übernachtungskosten für die Referent*innen durch die Universität Osnabrück

Im Zuge der Kompetenzorientierung der Lehrer*innenbildung (KMK 2004, KMK 2019) stellt sich in den Fremdsprachendidaktiken insbesondere das Konzept der Reflexivität und der Reflexionskompetenz als Schlüssel zur Lehrer*innenprofessionalierung heraus (Abendroth-Timmer 2011, Schädlich 2019). Trotz der Multidimensionalität des schwer greifbaren Reflexionskonstrukts besteht Konsens, dass das Prinzip der Reflexivität berufsbiografische Ansätze und eigene Handlungserfahrungen (Terhart 2011, Hericks 2006, Abendroth-Timmer 2011) ebenso in die Lehrer*innenbildung einbezieht wie eigene Lernerfahrungen an Schule und Hochschule (Helsper 2001, Schädlich 2004, Schädlich 2016), biografisch bedingte Selbstverständnisse, Haltungen und individuelle Einstellungen (Rossa 2018, Fabel-Lamla / Klomfaß 2014, Boud / Keogh / Walker 1985).

Dabei ist festzustellen, dass die Professionalisierungsforschung von Fremdsprachenlehrpersonen zwar theoretisch stark in das Zentrum der Fächer gerückt ist (vgl. der Band von Burwitz-Melzer / Riemer / Schmelter 2018), die empirische Professionalisierungsforschung in den Fremdsprachendidaktiken gleichzeitig noch vergleichsweise wenig ausgeprägt ist. In der Fremdsprachendidaktik unterliegt die „Bezugnahme von persönlichen Erfahrungen/Überzeugungen und wissenschaftlichem Wissen“ (Roters / Trautmann 2014: 56) fachspezifischen Aspekten, wie die gleichzeitige Rolle der Studierenden als Lehrende und lebenslang Lernende der Fremdsprache und die implizit auf subjektiven Überzeugungen und Eigenerfahrungen basierende geprägte Sichtweise auf das Lernen und Lehren von Fremdsprachen.

Ein Symposium zum Thema „Reflexionskompetenz in der Fremdsprachenlehrer*innenbildung“ hat das Ziel, empirische Forscher*innen aus den verschiedenen fremdsprachendidaktischen Disziplinen, die das Thema Reflexionskompetenz in der Fremdsprachenlehrer*innenbildung als inhaltlichen Fixpunkt verbindet, in Austausch zu bringen. Eine Publikation der Beiträge ist in Form eines Sammelbandes geplant. Dabei sind Entwicklungsprojekte für die Hochschullehre, die empirisch erforscht werden, willkommene Beiträge. Das Symposium soll dieser Struktur folgen:

① In einem ersten Teil (Tag 1) sollen drei Impulsvorträge eine theoretische Rahmung herstellen sowie einen inhaltlichen Input über abgeschlossene Projekte liefern. Für die Impulsvorträge konnten drei Expert*innen zur Professionalisierungsforschung (aus der Didaktik der romanischen Sprachen und Didaktik des Englischen) gewonnen werden.

② Im zweiten Teil (Tag 1) sollen einschlägige aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt werden. Die Vortragenden werden gebeten, ihre Forschungsfragen, ihr empirisches Vorgehen und ihren aktuellen Projektstand zu erläutern. An einen 30-minütigen Beitrag soll sich jeweils eine Diskussion von 20 Minuten Dauer anschließen.

③ Im dritten Teil (Tag 2) werden entweder weitere Forschungsprojekte vorgestellt oder optional Datensitzungen zu den in Teil 1 vorgestellten Projekten durchgeführt. Bei letzterem Format bereiten die Vortragenden Datenmaterial vor, das mit den anderen Teilnehmenden gemeinsam analysiert wird. Dabei sollen forschungsmethodische Verfahren ausgetauscht und diskutiert werden. Pro Datensitzung sind 90 Minuten vorgesehen.

 

Wir freuen uns über Ihr Teilnahmeinteresse und bitten um Zusendung Ihrer Beitragsvorschläge (max. 500 Wörter) für Teil 2 oder Teil 2 und 3  an mark.bechtel@uni-osnabrueck.de und tom.rudolph@uni-osnabrueck.de bis 31.05.2020. Eine Publikation der Beiträge ist geplant.

17. Mär. 2020
Auslandsaufenthalt: Anerkennung auch bei Abbruch


Studierende, die in Erfüllung der Prüfungsordnung für fremdsprachliche Lehramtsstudiengänge zur Zeit einen dreimonatigen Aufenthalt im Ausland verbringen und aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corvid-19-Situation diesen Aufenthalt abbrechen müssen, um nach Deutschland zurückzukehren, können nach Rückkehr auf Antrag den geleisteten Auslandsaufenthalt anerkannt bekommen, auch wenn dieser die Dauer von 3 Monaten nicht erreicht hat.

Kursangebot

Der Gesamtstundenplan der Romanistik für das SoSe20 ist online verfügbar.

Modulplan Französisch
Modulplan Spanisch
Modulplan Italienisch

KVV Latein für das SoSe20

Der aktualisierte Stundenplan der Latinistik für das SoSe20 ist online verfügbar

Semestertermine

Sommersemester 2019

Semesterbeginn: Mo 01.04.2019
Beginn der Lehrveranstaltungen: Mo 01.04.2019
Ende der Lehrveranstaltungen: Sa 06.07.2019
Semesterende: Mo 30.09.2019

Wintersemester 2019/2020

Semesterbeginn: Di 01.10.2019
Einführungswoche: Mo 21.10.2019 bis Sa 26.10.2019
Beginn der regulären Lehrveranstaltungen: Mo 28.10.2019
Weihnachtsferien: Sa 21.12.2019 bis Sa 04.01.2020
Ende der Lehrveranstaltungen: Sa 15.02.2020
Semesterende: Di 31.03.2020