Fachbereich 7

Sprach- und Literaturwissenschaft


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Lehrende

Gedichtzyklen nach 1945 [NDL2]


DozentIn: Dr. Michael Woll

Veranstaltungstyp: Blockseminar

Ort: 41/112: Samstag. 09.04.22 10:00 - 18:00, 11/212: Samstag. 02.07.22 10:00 - 18:00

Zeiten: Termine am Samstag. 09.04.22 10:00 - 18:00, Freitag. 20.05.22 14:00 - 18:00, Samstag. 21.05.22, Samstag. 02.07.22 10:00 - 18:00, Ort: 41/112, 11/212

Beschreibung: Mit dem Beginn der modernen Literatur um 1800 benötigt der Zyklus als Form eine neue Grundlage. Wo zuvor die Orientierung an äußeren, auf Natur oder Religion bezogenen Ordnungsmustern die Form bestimmt hat, entsteht ein ästhetischer Raum, in dem eigene Regeln gelten und in dem die Spracharbeit in der Lage ist, sukzessive Bedeutungen in einem neuen Referenzsystem zu schaffen – ein Modell, das sich bis zur Lyrik der Klassischen Moderne immer weiter ausdifferenziert. Ausgehend von dieser Grundlage fragt das Seminar danach, wie sich das Konzept des Gedichtzyklus in der deutschsprachigen Literatur nach 1945 entwickelt, mit besonderem Schwerpunkt auf der Frage nach dem Verhältnis der Autorinnen und Autoren zu den fragwürdig gewordenen Traditionen. Gelesen werden u.a. Texte von Ingeborg Bachmann, Paul Celan und Ernst Meister, aber auch Gegenwartslyrik von Ann Cotten, Mara Genschel und Lutz Seiler.

Das Seminar findet als Blockseminar an drei Samstags- und einem Freitagstermin statt. Ein detaillierter Seminarplan folgt. Für die erste Seminarsitzung am 09.04. sind zwei Gedichtzyklen vorzubereiten: Goethes „West-östlicher Divan“ sowie Paul Celans „Lichtzwang“.


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