Fachbereich 7

Sprach- und Literaturwissenschaft


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Institut für Romanistik und Latinistik

Das Institut für Romanistik/Latinistik der Universität Osnabrück widmet sich in Lehre und Forschung den romanischen Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch sowie der "Mutter" dieser europäischen Sprachen, dem Lateinischen. Die Sprach- und Literaturwissenschaft dieser Fachgebiete wird in Osnabrück im Kontext der Kulturwissenschaften betrachtet. Eine ebenso bedeutende Rolle spielen Sprachpaxis und Fachdidaktik.

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Aktuelle Mitteilungen

Kursangebot

Der Gesamtstundenplan der Romanistik für das SoSe20 ist online verfügbar.

Modulplan Französisch
Modulplan Spanisch
Modulplan Italienisch

KVV Latein für das WiSe20/21

Der aktualisierte Stundenplan der Latinistik für das WiSe20/21 ist online verfügbar

Semestertermine

08. Jul. 2020
Antrag auf Französische Gastdozentur beim DAAD erfolgreich!

Im Wintersemester 2020/21 wird Nathalie Grande, Professorin für Französische Literaturwissenschaft an der Université de Nantes, im Rahmen einer DAAD-Gastdozentur am Institut für Romanistik/Latinistik lehren. Nathalie Grande ist Spezialistin für die Literatur des 17. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt in der Genderforschung. Sie wird drei reguläre Lehrveranstaltungen anbieten: im Vertiefungsmodul des BA die literaturwissenschaftliche Vorlesung zum Thema: "Le siècle du roman ? l'exploration des formes de la fiction narrative en France au XVIIe siècle" sowie das literatur- und kulturwissenschaftliche Seminar zum Thema: "Naissance des écrivaines : les carrières des autrices en France au XVIIe siècle"; und im Master das literatur- und kulturwissenschaftliche Seminar: "Écrire le viol". Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über Stud.IP (z.Z. noch angekündigt unter N.N.).
Nähere Informationen erteilt Prof. Dr. Andrea Grewe andrea.grewe@uni-osnabrueck.de

25. Mai. 2020
Planung, Durchführung und Nachweis der studienrelevanten Auslandsaufenthalte im Kontext der aktuellen Corona-Krise

Zur Zeit erreichen uns vermehrt Anfragen von Studierenden, die sich wegen des studienrelevanten Auslandsaufenthalts unter den aktuellen Bedingungen Sorgen machen, dass sie den Aufenthalt möglicherweise nicht rechtzeitig oder nur unter Inkaufnahme von längeren Studienzeiten durchführen können. Zum Teil wurden durch die Reisebeschränkungen und Schulschließungen im europäischen Ausland auch bestehende Planungen in Frage gestellt oder unmöglich gemacht.
Der Fachbereich und die betroffenen Fächer sind sich dieser Problematik sehr bewusst und versuchen zur Zeit, Lösungsvorschläge zu finden, die der jeweils spezifischen Situation gerecht werden, zugleich aber auch im Rahmen der geltenden Vorgaben abgesichert sind.
Da es sich um eine landesweite Vorgabe handelt, können einzelne Fächer oder Fachbereiche an den niedersächsischen Universitäten diese nicht einfach außer Kraft setzen - eine Ausnahmeregelung für alle Betroffenen (oder sich betroffen Fühlende) kann es daher nicht geben - es sei denn, das Land selbst erlässt eine solche Regelung, davon haben wir jedoch noch nichts gehört. Es gibt eine landesweite Task Force zu diesen Fragen, aber es gibt noch keine Aussagen oder neue Regelungen zum Auslandsaufenthalt, die auch für uns als allgemeine Vorgabe gelten würden.
Es gibt jedoch noch einen anderen Grund, warum es schwierig ist, eine allgemeine Ausnahmeregelung zu finden, weil nämlich die Fälle alle sehr individuell sind - vor allem, was die Zeitplanung, die Länder, die Art des Aufenthalts und schließlich auch den jeweiligen Studienverlauf angeht. Zusatzleistungen als 'Ersatz' anzubieten oder gar zu einzufordern wäre auch nicht sinnvoll, weil dafür wieder spezifische Standards beschlossen werden müssten, was in Anbetracht der Unterschiede der einzelnen Fälle ebenfalls schwierig wäre und auch einer zeitnahen Lösung entgegenstehen würde.
Abgesehen davon gibt es aber schon jetzt (und gab es schon immer) die Möglichkeit, sich vom Nachweis des Aufenthaltes befreien zu lassen. Dafür müssen persönliche Gründe angeführt werden, die schwerwiegend genug sind, um den Aufenthalt nicht nachweisen zu müssen. Schaut man sich die vorliegenden Anfragen genauer an, lesen sich viele wie Begründungen, warum der Aufenthalt in der aktuellen Situation nicht durchgeführt werden kann. Wie plausibel das ist, muss dann im Einzelfall geprüft werden - es kommt zum Beispiel darauf an, wieviel Zeit noch zur Verfügung steht, um den Aufenthalt durchzuführen, welche Leistungen noch zu erbringen sind und vor allem wie sich die Situation im Zielland darstellt.
Da wir auch nicht wissen (können), wie sich die Situation im Ganzen und im Einzelnen entwickelt, wäre es aktuell aber auch nicht empfehlenswert von einem Auslandsaufenthalt grundsätzlich abzuraten - oder gar davon abzuraten einen solchen zu planen - es wäre sehr schwierig einem Antrag auf Erlass des Nachweises stattzugeben, wenn bei zeitgerechter Planung ein Aufenthalt möglich wäre oder gewesen wäre, weil sich die Lage im Zielland inzwischen verbessert hat, auf eine Planung aber verzichtet wurde, wegen der zunächst unsicheren Lage.
Die Problemlage ist also komplex und es gibt keine universelle Lösung, aber wir stehen natürlich weiterhin dazu, dass Studierenden kein Nachteil aus der Corona-Situation entstehen sollte. Eine allgemeine Regelung, die auf den generellen Erlass des Nachweises hinauslaufen würde, können wir wegen der fehlenden rechtlichen Grundlage, aber auch wegen der sehr individuellen Fälle nicht einsetzen.
Im Moment gilt wahrscheinlich das, was in allen anderen Bereichen auch gilt: Alles zu tun, um das Semester und das Studium wie geplant zu Ende zu führen, einschließlich der Planung und Durchführung eines Auslandsaufenthaltes - und wenn sich dies als unmöglich erweist (ohne eigenes Verschulden), von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, sich vom Nachweis befreien zu lassen.
In dieser Hinsicht verweisen wir auf entsprechende Regelungen zum Auslandsaufenthalt in den jeweils geltenden Prüfungsordnungen, sowie den entsprechenden Passus § 8 Satz 2 der Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds.MasterVO-Lehr).
Ein Antrag auf Erlass des Nachweises ist an den Prüfungsausschuss des Fachbereichs zu richten.
Wir sind uns sicher, dass sich trotz der sehr unterschiedlichen Problemlagen für jeden Fall eine Lösung finden lässt. Wir werden die Studierenden auch weiterhin über die aktuellen Entwicklungen informieren und gemeinsam darüber beraten, welche Handlungsmöglichkeiten sich bieten, um den geltenden Vorgaben gerecht zu werden, ohne inakzeptable Benachteiligungen in Kauf nehmen zu müssen.

Prüfungsausschuss, Studiendekanat und zuständige Fachvertreter*innen des FB 7

17. Mär. 2020
Auslandsaufenthalt: Anerkennung auch bei Abbruch


Studierende, die in Erfüllung der Prüfungsordnung für fremdsprachliche Lehramtsstudiengänge zur Zeit einen dreimonatigen Aufenthalt im Ausland verbringen und aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corvid-19-Situation diesen Aufenthalt abbrechen müssen, um nach Deutschland zurückzukehren, können nach Rückkehr auf Antrag den geleisteten Auslandsaufenthalt anerkannt bekommen, auch wenn dieser die Dauer von 3 Monaten nicht erreicht hat.