Fachbereich 7

Sprach- und Literaturwissenschaft


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Priv. Doz. Dr. phil. Meike Rühl, Professurvertretung

Fachbereich 7: Sprach- und Literaturwissenschaft
Neuer Graben 40
49074 Osnabrück

Raum: 45/103
Tel.: 0541/969-6274
E-Mail: meike.ruehl@uni-osnabrueck.de

Sprechzeiten: während der Vorlesungszeit i.d.R. Fr 14–15

Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2017

Sprechstundentermine in der vorlesungfreien Zeit


Die Sprechstundentermine in der vorlesungsfreien Zeit finden Sie auf meiner internen Seite in stud.ip. Melden Sie sich für die nächste Sprechstunde dort bitte mit einem Eintrag an (die Zeitangaben sind virtuell und ledigich dazu gedacht, lange Wartezeiten zu vermeiden und den Überblick zu behalten – sollten alle Termine schon belegt sein, senden Sie eine kurze Notiz per mail und stellen sich dann hinten an).

Lebenslauf

  • 1993 bis 2000: Doppelstudium (Staatsexamen und Magister) der Lateinischen, Griechischen und Ostslavischen Philologie an den Universitäten Tübingen und St. Petersburg
  • 2000 bis 2004: Promotionsstudium der Lateinischen Philologie an der Universität Gießen
  • 2000 bis 2004: Lehrbeauftragte für Latinumskurse und Veranstaltungen am Institut für Klasssische Philologie der Universität Gießen
  • WS 2000/01: Wiss. Angestellte am Lehrstuhl für Gräzistik (Vertretung) der Universität Gießen
  • WS 2004/05 bis SS 2009 : Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Klassische Philologie in Göttingen
  • 2010 Habilitation an der Universität Göttingen (venia legendi für Klassische Philologie)
  • seit WS 2009/10: StR. i. H. an der Bergischen Universität Wuppertal, FB A: Klassische Philologie/Latein (z. Zt. beurlaubt)
  • seit SS 2012: Vertretung der Professur für Klassische Philologie an der Universität Osnabrück

Arbeitsschwerpunkte und Forschung

Arbeitsschwerpunkte sind
  • die römische Literatur der späten Republik sowie der frühen und mittleren Kaiserzeit
  • Briefliteratur und Formen okkasioneller Textproduktion
  • die Autoren Cicero und Statius
  • die Verbindung philologisch-textzentrierter Methoden mit kulturwissenschaftlich und kontextorientierte Fragestellungen (Medien und Kommunikation, Raum, Performativität und Identität)
  • Didaktik der lateinischen Literatur und Sprache


Aktuelles Drittmittelprojekt

Die Krise ist weiblich. Soziale Struktur und diskursive Macht als Gender-Problem im klassischen Altertum

gefördert vom MWK Niedersachsen (421.000 Euro), Ausschreibung Geschlecht – Macht – Wissen, Verbundantrag der Fächer Klassische Philologie und Alte Geschichte der Universitäten Osnabrück und Göttingen, Laufzeit: August 2015 bis Juli 2018

Teilprojekt: Exemplarisches Krisenwissen: Gender in Narrativ und Narration des frühen Prinzipats

Publikationen

Monographien
  • Literatur gewordener Augenblick. Die Silven des Statius im Kontext literarischer und sozialer Bedingungen von Dichtung. UaLG 81. Berlin 2006 (Diss. Gießen 2004).
  • Ciceros Korrespondenz als Medium literarischen und gesellschaftlichen Handelns (Habilitationsschrift Göttingen 2010, in Druckvorbereitung).
  • itinerarium grammaticum. Ein grammatischer Wegweiser für Lateinlernende. Gießen 2002 (2. Aufl. 2003).
  • Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2010 (zus. mit B. Eickhoff, H. Horstmann, P. Kuhlmann).
  • Unikurs Latein, Bamberg 2011 (Autorenkollektiv, hg. P. Kuhlmann).

Herausgeberschaft
  • Kultur der Antike. Transdisziplinäres Arbeiten in den Altertumswissenschaften. Berlin 2011 (zus. mit U. Egelhaaf-Gaiser, D. Pausch).
  • Der Mensch zwischen Weltflucht und Weltverantwortung. Lebensmodelle der paganen und der jüdisch-christlichen Antike, Tübingen 2014 (zus. mit H.-G. Nesselrath)
  • Von Zeitenwenden und Zeitenenden. Reflexion und Konstruktion von Endzeiten und Epochenwenden im Spannungsfeld von Antike und Christentum, Stuttgart 2015 (zus. mit S. Freund, Chr. Schubert)

Reihe
Didaxis. Göttinger Materialien für den Unterricht in Latein und Griechisch. (zunächst Universitätsverlag Göttingen, jetzt Buchners Verlag Bamberg, zus. mit P. Kuhlmann)
bisher erschienen:
  • U. Egelhaaf-Gaiser – Th. Fuchs, Spektakuläre Spiele im Amphitheater. Material zur Bild-Text-Arbeit im Lateinunterricht, Didaxis 1, Göttingen 2006.
  • U. Egelhaaf-Gaiser – Th. Fuchs, «Fahr mal hin!» Lektürevorschläge zum Reisen in der römischen Antike, Didaxis 2, Göttingen 2009.
  • M. Glatt, Cäsars Germanenexkurs im kompetenzorientierten Unterricht, Didaxis 3, Bamberg 2011.
  • F. Löbker – I. Tebben, lector, intende! laetaberis. Frauendarstellungen bei Petron und Apuleius, Didaxis 4, Bamberg 2012.
  • J. Schäfer-Schmitt, Ich sehe was, was du nicht siehst. Praxisimpulse zur Bildarbeit im Lateinunterricht, Didaxis 5, Bamberg 2013.
  • Yasemin Demir, Melanie Heinsohn, Ulf Jesper, Gabriele Kühn-Wichmann, Britta Kunz, Lateinunterricht integriert, Didaxis 6, Bamberg 2015.

Aufsätze (in Auswahl)
  • «Otnošenie L’va N. Tolstogo k iskusstvu i k Richardu Vagneru». in: Richard Vagner v Rossii. Izbrannye trudy učastnikov russko-nemeckoj konferencii v marte 1997 997 goda v Moskve. Hg. v. H. Willich-Lederbogen, V. B. Kataev, R.D. Kluge. 2 Bde. Tübingen 2001. 137–152.
  • «Das Epos als Roman. Homer-Rezeption in L. N. Tolstojs Krieg und Frieden». A & A 48 (2002): 155–179 .
  • «confer gemitus pariterque fleamus! Die Epikedien in den Silven des Statius». Hyperboreus 9,1 (2003): 114 –126.
  • «Saturnalicio lusit et ipse luto. Martial und die Kunst in den Apophoreta.» RhM 14949,3–4 (2006): 287– 309 309
  • «Bachelor und Master in den Alten Sprachen: Die neuen modularisierten Studiengänge». (zus. mit Dennis Pausch). AU 4949,5 (2006): 68–72
  • «Panegyrik im Quadrat: Optatian und die intermedialen Tendenzen des spätantiken Herrscherbildes». Millennium 3 (2006): 75–101.
  • «Die Kunst der attischen Komödie und Tragödie». in: WBG-Weltgeschichte. Eine globale Geschichte von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. Bd. 2: Antike Welten und neue Reiche. Hg. v. Gustav Adolf Lehmann, Helwig Schmidt-Glintzer. Darmstadt: WBG 2009. 121–130.
  • «Versteinerte Frauen. Die Inszenierung der Geschlechter in lateinischen Grabreden und -inschriften». in: Gender Studies in den Altertumswissenschaften: Gender-Inszenierungen in der antiken Literatur. Hg. v. M. Formisano, Th. Fuhrer. IPHIS 5. Trier: WVT 2010. 95–112.
  • «sed quid ago? paene orationem in epistulam inclusi. Die Funktion des Selbstzitats in Ciceros Briefen» in: Fremde Rede – Eigene Rede. Zitieren und verwandte Strategien in antiker Prosa. Hg. v. U. Tischer, A. Binternagel, Frankfurt: Lang, 2010. 135–154.
  • «Plautus und sein Publikum. ‹Ein Stoff mitten aus dem Leben›». in: Kultur der Antike. Transdisziplinäres Arbeiten in den Altertumswissenschaften. Hg. v. U. Egelhaaf-Gaiser, D. Pausch, M. Rühl. Berlin: Verlag Antike, 2011. 441–460.
  • «Alle Angaben ohne Gewähr: Momente der Unsicherheit und des Übergangs in Senecas Apocolocyntosis». A & A 57 (2011): 74–93.
  • «Homer-Rezeption in den slawischen Literaturen». in: Homer. Handbuch. Werk – Hintergrund – Wirkung. Hg. v. Bernhard Zimmermann, Antonios Rengakos. Stuttgart: Metzler 2011. 390–395.
  • «Gelegenheitspublikation (Antike)», in: Handbuch Medien der Literatur. Hg. v. Natalie Binczek, Till Dembeck, Jörgen Schäfer, Berlin: De Gruyter, 2013, 441–444.
  • «Flucht nach vorne: Politische und literarische Positionierungen am Ende der römischen Republik». in: Der Mensch zwischen Weltflucht und Weltverantwortung. Lebensmodelle der paganen und der jüdisch-christlichen Antike. Hg. v. H.-G. Nesselrath, M. Rühl, Tübingen 2014, 63–85.
  • «Creating the Distinguished Addressee: Literary Patronage in Statius» in: Brill's Companion to Statius. Hg. v. W. J. Dominik, C. E. Newlands, K. Gervais, Leiden 2015. 91–105.
  • «Genderaspekte von Wissen und Wissenspräsentation in den Noctes Atticae des Gellius». in: Frauenbild im Wandel. Hg. v. D. Šterbenc Erker, Trier 2015. 75–100.
  • «dubium tempus. Zeitenende und -anfang als Strukturprinzip der Literatur in neronischer Literatur.» in: Von Zeitenwenden und Zeitenenden. Reflexion und Konstruktion von Endzeiten und Epochenwenden im Spannungsfeld von Antike und Christentum. Hg. v. S. Freund, M. Rühl, Chr. Schubert, Stuttgart 2015, 95–113. 
  • «pia festa litterarum. Eine Fallstudie zur christlichen Transformation römischer Conviviallyrik». in: Die Septuaginta. Orte und Intentionen. Hg. v. Siegfried Kreuzer, u.a., Tübingen 2016, 798–813.
  • «Vielschichtige Palimpseste: Optatians Gedichte und die Möglichkeiten individueller Lektüren.» in: Morphogrammata. The Lettered Art of Optatian. Figuring Cultural Transformations in the Age of Constantine. Hg. v. M. Squire, J. Wienand, Paderborn 2017, 227–255.